Einmal im Jahr ist sie fällig: die Moped-Versicherung. Die Pflichtversicherung für die 50 ccm Maschinen der Nachwuchsbiker kostet je nach Versicherer und Tarif zwischen 49 und 180 Euro Versicherungsbeitrag im Jahr. Die Versicherungsvarianten der Mopedversicherung umfassen zunächst reine Haftpflichtversicherungen, deren Versicherungssumme 100 Millionen Euro beträgt und Sach- und Personenschäden beinhaltet – es ist jedoch zu erwähnen, dass Personenschäden mit einer Höhe von maximal 8 Millionen Euro abgesichert sind. Als Ergänzung zur Haftpflicht bieten fast alle Versicherungsunternehmen die Kaskoversicherung als Rundum-Schutz an. Diese gibt es je nach Versicherer mit einer Selbstbeteiligung von 50 Euro, 150 Euro oder ohne Selbstbehalt.
Anders als bei der Haftpflicht übernimmt sie auch Schäden, die am eigenen Fahrzeug entstehen, wie etwa Beschädigungen durch andere, Diebstahl, Brand oder Explosion. Zu beachten ist jedoch, dass bei einem Diebstahlschaden der Selbstbehalt bei vielen Versicherern auf 300 Euro ansteigt. Die Versicherungsperiode beginnt jedes Jahr am 01.03. und endet im Folgejahr am 28. respektive 29.02. Somit muss Versicherungskennzeichen jedes Jahr erneuert werden. Das Kennzeichen unterscheidet sich zum Vorjahr jeweils in Farb-, Buchstaben- und Ziffernkombination. Im Versicherungsjahr 2011 kommt beispielsweise ein schwarzes Versicherungskennzeichen zum Einsatz.
Unter die Kategorie Moped fallen bei vielen Versicherern meist auch andere motorisierte Zweiräder wie Leichtmofas bis 20 km/h, Mofas bis 25 km/h, Mopeds bis 60 km/h, Mokicks bis 60 km/h, Roller bis 60 km/h, Kleinkrafträder dreirädrig bis 45 km/h, Leichtkraftfahrzeuge vierrädrig (max. 350 kg, bis 45 km/h wie etwa Quads oder Microcars) und Krankenfahrstühle. Tarif und Prämie ändern sich dabei nicht. Wer die verschiedenen Versicherungsunternehmen vergleicht, kann einiges beim Versicherungsbeitrag sparen